2006/02/23 - Monkey-Town & Strand
Bilder zu diesem Bericht findet Ihr unter: http://katrinworlich.tripod.com/strand_und_monkey_town/
Nachdem wir tagelang Prospekte geblättert hatten, beschlossen wir einstimmig, nach Monkey-Town zu fahren. Dieser Tierpark liegt südöstlich von Kapstadt zwischen Stellenbosch (der Weingegend) und Strand (einer kleinen Stadt an einem langen Strand).
Um den Touristen zu entgehen waren wir wieder früh da, so gegen 9.00Uhr. Eine kurze Unterweisung beinhaltete folgende Hinweise:
Der Besucher wurde darüber informiert, dass nicht die Tiere, sondern er sich „hinter Gittern“ befindet. Es sollte tunlichst unterlassen werden, den netten Tierchen irgendwelche Dinge oder Gliedmaßen durch den Maschendraht zu reichen, denn diese wären dann fort oder würden einigermaßen schmerzen. Außerdem der Hinweiß, dass man sich vorsichtshalber nicht unterhalb eines Tieres befindet, denn auch dieses kann sich zu gegebener Zeit einmal entladen müssen. Übrigens, wenn ein Affe es vorzieht, dem Gast auf Schritt und Tritt durch die Anlage zu folgen, dann hielte es ihn gewissermaßen für ein Familienmitglied. Na dann mal los!
Die Affen waren anscheinend auch noch ein wenig verschlafen, denn viel regte sich nicht auf den ersten paar Metern durch die Anlage. Wir stießen aber relativ gleich auf einen Streichelzoo. Dieser befindet sich normalerweise erst am Ende einer Zoo-Begehung. Aber man könnte diese Ungewöhnlichkeit damit begründen, dass wir als Deutsche natürlich rechts herum gelaufen sind. Links angefangen, läge demnach das Kinderparadies doch wieder am Ende des Rundgangs.
Nach ausgiebigen Streicheleinheiten für Schwein, Ziege, Hase, Schaf und Schildkröte waren dann auch die Affen munter und lieferten uns dann doch noch das erwartete „Affentheater“. Einige Jungtiere balgten sich zwischen den Ästen oder ließen sich von Mama durch die Gegend tragen. Manche suchten im Laub nach schmackhaften Raupen und Käfern. Wieder andere schauten sich gelangweilt die Besucher an.
Es gab aber noch andere komische Tiere. Zum Einen kleine Rehe, die aussahen wie Hasen, Dickdicks genannt, und zum Anderen mehrere große Laufvögel mit blaugrauem Gefieder und ungewöhnlicher Kopfform. Wer rausfinden mag, wie diese Tiere heißen, kann uns gern über das Ergebnis aufklären.
Die Anlage war sehr grün gehalten, so war botanisch auch etwas für das Auge dabei.
Nach dem Affen-Park fuhren wir dann nach Strand an den Strand. Wir kehrten zum Mittag bei einem Ägyptischen Restaurant ein und ließen uns landestypische Speisen empfehlen. Es gab also Lamm mit einer Art Fladenbrot, wahlweise Reis, dazu Salatbeilage. Das klingt vielleicht eher Griechisch, aber die ungewöhnlichen Gewürze in den Soßen machten den Unterschied. Ich mochte die mit der Erdnussnote. Julius war da eher für das Scharfe!
Satt und glücklich hüpften wir später in den Atlantik und ließen uns die Sonne auf den Pelz braten, zumindest so lange das eben auszuhalten war.
Am Nachmittag fuhren wir noch ein wenig die Küste entlang und ließen das Panorama auf uns wirken. Wenn die Temperaturen sinken, müssen wir wirklich einmal wandern gehen. Das haben wir uns vorgenommen.